pai, ein kleiner ort an einem fluss, hat sich in den letzten 23
jahren, seit christine hier war, wohl ein wenig veraendert. man
koennte sagen, ganz pai ist quasi ein guesthouse und am fluss werden
taeglich neue huettchen aufgestellt. seit zwei beliebte thailaendische
liebesfilme (love will find a way & coffee for love) in pai gedreht
wurden, ist dieser ort auch bei thailaendern aeusserst beliebt. einige
drehorte sind besonders gekennzeichnet und thailaender(innen) lieben
es sich dort in pose zu stellen, um fotografiert zu werden.
pai liegt sehr nett in einem weiten tal und ist umgeben von markanten huegeln, die gruene farbenpracht haelt sich in der trockenzeit aber etwas zurueck und viele baume haben die blaetter verloren, tagsueber ist es sehr diesig und die landschaft hat zum teil etwas spaetherbstliches (nur die temperatur passt nicht dazu). daneben gibt es aber auch immer wieder viel gruen und bluehendes, aber sicher kein vergleich zur regenzeit oder knapp danach. wir haben die umgebung von pai mit dem roller erkundet, was grossen spass gemacht hat, und haben auch eine heisse quelle besucht und darin gebadet. am abend wird der ort zu einem markt und an vielen staenden bekommt man leckeres zum essen, ist gleichzeitig eine gute moeglichkeit lokale spezialitaeten auszuprobieren.
unsere tage in pai gehen schnell vorbei und unsere reise geht weiter nach chiang rai.
Monthly Archive for Januar, 2010
nach 13stuendiger zugfahrt, mit dem pkw dauert die fahrt 6 stunden sind wir in chiang mai angekommen. die fahrt im klimatisierten liegewagen war sehr angenehm, die liegeplaetze sind rechts und links des ganges der laenge nach angeordnet und mit einem vorhang laesst sich sogar ein wenig privatsphaere schaffen. puenktlich sind sie allerdings nicht, die zuege in thailand. chiang mai mag frueher, als noch mit fahrraedern statt mit motorraedern gefahren wurde, seinen reiz gehabt haben. jetzt ist es eine verkehrsreiche stadt, zum glueck finden sich aber im alten teil der stadt auch ruhige nebenstrassen, die zum durchschlendern einladen.
was macht man nun so in chiang mai:
1. man besichtigt einige der angeblich ueber 300 wats.
2. man besucht einige der vielen maerkte. jeden tag gibt es einen riesengrossen nachtbazar, dann gibt es noch den samstagsmarkt, sowie den sonntagsmarkt (16:00 – 24:00 uhr), fuer die ganze strassenzuege abgesperrt werden. dazu gibt es noch viele kleinere maerkte. chiang mai ist wirklich ein eldorado fuer shoppingfreaks. es gibt hundertausend dinge, zum teil so billig, dass man aufpassen muss, nicht in einen kaufrausch zu verfallen. wir halten uns allerdings zurueck, da wir erst am anfang der reise sind und nicht alles mitschleppen wollen.
3. man mietet sich ein fahrrad und stuerzt sich in den verkehr, funktioniert nach einer gewoehnungsphase ganz gut.
4. man goennt sich eine thaimassage, vor allem sanne nuetzt dieses wiedereinmal unglaublich guenstige angebot (1 stunde fuer 3 bis 4 euro).
5. man bucht einen ‘dschungeltrek’ und das haben wir natuerlich auch gemacht. 2 tage abenteuer pur mit wasserfallbaden, trekking, besuch einer fledermaushoehle, elefantenritt, rafting, bambus-rafting und uebernachten im ‘dschungelcamp’. hat wirklich spass gemacht und uns hat es gut getan wiedereinmal in der natur zu sein. den altersschnitt der gruppe haben wir allerdings gewaltig angehoben, es sind hier auffallend viele junge traveller unterwegs.
6. man faehrt weiter nach pai und das werden wir auch machen. hat doch christine so davon geschwaermt.
sind mit dem bummelzug von bangkok nach ayutthaya, der alten königstadt gefahren. unglaublicherweise hat die fahrt für 76 km nur 15 baht,ungefähr 30 cent,gekostet. haben ein sehr, sehr nettes zimmer mit eigener terrasse in einem im traditionellen thai-stil erbauten haus, in dem wir die einzigen gäste sind. nachdem die stadt durch den chao phraya und andere flüsse völlig vom wasser eingeschlossen ist, haben wir als erstes eine tour mit einem longtailboot gemacht und uns dabei gleich ein paar klöster (wats) angesehen. die stadt selber ist sehr weitläufig, mit rastermäßig angelegten boulevards, auf denen relativ wenig verkehr herrscht. so konnten wir sie sehr gut mit dem fahrrad erkunden, allerdings war das umrunden der stadt mit dem fahrrad wesentlich anstrengender als mit dem boot. wir sahen dabei wats in allen stadien des verfalls. ayutthaya wurde im 18. jhdt bei einer birmesischen invasion zerstört und viele wats sind nur mehr ruinen, deren ehemalige pracht man sich nur mehr vorstellen kann.
die reise geht weiter, der nachtzug nach chiang mai wartet schon auf uns.
wie die zeit vergeht, drei tage bangkok liegen schon wieder hinter uns und mittagstemperaturen von mehr als 30 grad kommen uns schon ganz normal vor. bangkok hat uns gut gefallen und es war trotz jetlag bei weitem nicht so stressig wie wir es befürchtet hatten.
aufgrund der guten lage unseres guesthouses konnten wir viele wege zu fuß zurücklegen, auch zum flußboot waren es nur ein paar meter. eine breite straße zu überqueren ist in bangkok allerdings immer wieder ein abenteuer, noch dazu wo auf den linksverkehr zu achten ist und ein rot nicht immer bedeutet, dass jemand stehen bleibt. aber im windschatten einer einheimischen person gelangten wir doch immer an unser ziel – die andere straßenseite. unsere wege führten uns vorbei an vielen verschiedenen garküchen (z.b. mit köstlichen nudelsuppen mit diversen einlagen um 50,- cent) und durch märkte jeglicher art, durch chinatown, hinein in einige tempel, vorbei an vielen, vielen goldenen buddhas und auch auf den höchsten hügel bangkoks (golden mount, 70 meter). auffallend waren die vielen einheimischen besucher in den heiligen stätten, die durch mannigfaltige gaben ihr seelenheil zu erreichen versuchen.
unsere nächste station ist die alte köngisstadt ayutthaya.
kaum sind wir weg und schon schreiben wir was. sitzen in dubai am flughafen und müssen noch 4 stunden auf unseren anschlußflug warten.ich nutze die zeit um das erstemal das netbook zu testen und es gibt sogar wlan.
sind heute morgen ziemlich zerschlagen aus dem flieger gestiegen (3 stunden zeitunterschied und nur ein paar stunden schlaf). obwohl wir immer wieder gegen müdigkeitsanfälle kämpfen mussten, haben wir einen eintägigen, aber völlig ausreichenden eindruck von dubai bekommen.
haben den gold-souk, den old-souk und den souk-madinat besucht. sind dazwischen mit dem boot über den greek gefahren und mit den taxi durch das hochhausviertel und haben den burj-dubai aus der nähe gesehen. allerdings waren wir nicht bereit 80 euro, selbstverständlich pro person, für eine besichtigung auszugeben. die ersten beiden souks liegen im etwas älteren stadtzentrum, der dritte ist teil einer überdimensionierten ferienanlage, zu der wir eigentlich nur gefahren sind, weil wir ans meer wollten, was uns aber als nicht hotelgäste verwehrt wurde, und erinnert irgendwie an disneyland, alles ist künstlich.
in dubai ist alles völlig überdimensioniert, auch der terminal am flughafen hat gigantische dimensionen, dazu herrscht ein kaum vorstellbarer bauboom, auf jedem zweiten hochhaus stehen noch die kräne. allerdings fehlt der stadt jede art von charme und wir sind froh, dass wir beim rückflug nur einen kurzen aufenthalt hier haben.